Sauerstoff im Körper

 

 

Außer in der Intensivmedizin, bei Notfällen oder bei schweren Lungenerkrankungen wie z.B. Fortgeschrittenes / Endstadium der COPD, Lungenfibrose, Lungenemphysem oder Lungensarkoidose, gelangt meist ausreichend Sauerstoff aus der Luft über die Lunge in das Blut. Dies kann sehr einfach mit einem sog. Pulsoximeter (Fingerclip) gemessen werden. Werte von 96 % bis 98 % sind ein Zeichen dafür, dass das Blut ausreichend mit Sauerstoff gesättigt ist. Mehr geht nicht! Die vermehrte Zufuhr von Sauerstoff ist dann biologisch und physiologisch unnötig, da das Blut bereits ausreichend damit gesättigt ist.

Erfolgt dennoch eine Zufuhr von konzentrierten Sauerstoff (meist mehr als 90% durch eine Sauerstoff-Flasche oder Sauerstoffkonzentrator), würden die Lungenzellen aufgrund der vermehrten Bildung freier Radikale auf Dauer schneller und vermehrt geschädigt werden!

 

Wenn die mittels Pulsoximeter gemessene Sauerstoffkonzentration dauerhaft unter einem Wert von 94% liegt, ist zu wenig Sauerstoff im Blut. Es gibt zwei Möglichkeiten dem entgegenzuwirken:

Entweder lebenslang hochkonzentrierten Sauerstoff und / oder Medikamente zu inhalieren / einzunehmen – wobei allerdings nicht die Ursache der gestörten Funktion der Lungenzellen behandelt werden, oder

zu versuchen eine Regeneration der Lungenzellen zu erreichen, was dann eine Langzeitsauerstofftherapie überflüssig machen kann, bzw. die tägliche Zeit der Sauerstoffzufuhr deutlich verringert. Der Vorteil dieser Möglichkeit wären:
- weniger Schäden im Lungengewebe
- eine gesteigerte Lebensqualität sowie Leistungsfähigkeit
- eine Ursachenbehandlung.

 

Beide Methoden können auch kombiniert werden mit dem Ziel, die Nebenwirkungen der Langzeitsauerstofftherapie und Medikamenteneinnahme zu verringern und gleichzeitig Regenerationsprozesse in Gang zu bringen und zu ermöglichen!