Diagnose - COPD / chronische Bronchitis
Die Diagnose richtet sich nach den Beschwerden des Patienten und den Ergebnissen des Lungenfunktionstestes.
Schweregrad |
FEV1 / FVC |
FEV1 |
Beschwerden |
| 1 (leicht) | kleiner 70 % | 80 % | mit / ohne Symptomatik (Husten, Auswurf) |
| 2 (mittel) | kleiner 70% | 50-80 % | mit / ohne chronischen Symptomen (Kurzatmigkeit, Husten und Auswurf) |
| 3 (schwer) | kleiner 70% | 30-50 % | mit / ohne chronischen Symptomen (Kurzatmigkeit, Husten und Auswurf) |
| 4 (sehr schwer) | kleiner 70% | kleiner 30 % oder kleiner 50 % und chron. respiratorische Insuffizienz |
Lebensqualität merklich beeinträchtigt, Exazerbationen können lebensbedrohlich sein |
Quelle: aktuelle Richtlinien der Deutschen Atemwegsliga aus dem Jahr 2007
FEV1 = forciertes expiratorisches Volumen in einer Sekunde (Einsekundenkapazität), hier nach Anwendung eines bronchienerweiternden Medikaments (Bronchodilatator)
FVC = forcierte Vitalkapazität (siehe Lungenfunktion)
Bei allen Patienten mit ausgeprägter chronischer Bronchitis, bzw. COPD ist die Herzratenvariabilität (HRV) verringert. Das bedeutet die Regulationsfähigkeit des autonomen Nervensystems (Sympathikus / Parasympathikus) ist eingeschränkt. Mit zunehmender Erkrankung bzw. Schweregrad wird die HRV weiter verringert.
Anmerkung: Die Herzratenvariabilität wird mit der EKG-Messtechnik aufgezeichnet und ist wissenschaftlich anerkannt.
